Nationaldenkmal in Vítkov

Ein markantes Bauwerk im Prager Stadtteil Žižkov ist zweifelsohne das Nationaldenkmal in Vítkov. Das Denkmal wurde im Zeitraum von 1929 bis 1938 errichtet, um die Freiheitskämpfer im Zusammenhang mit der Gründung der Tschechoslowakischen Republik zu ehren.

Früher hat das Denkmal in Vítkov als Legionärsdenkmal gedient, es war Lagerstätte für das Kriegsmaterial von der Deutschen Wehrmacht und es hat zu Propagationszwecken des kommunistischen Regimes gedient. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt dient das Denkmal als Museum für moderne Geschichte, wo die Multimedia-Ausstellung mit dem Namen Křižovatky české a československé státnosti (Kreuzungspunkte der tschechischen und tschechoslowakischen Staatlichkeit) zu sehen ist. 

In der Ausstellung sind zum Beispiel die letzten Briefe von Milada Horáková und Heliodor Píka aus dem Gefängnis zu sehen sowie des Weiteren persönliche Gegenstände, welche Jan Palach gehört haben, Schachfiguren, welche vom Häftling Milan Šimeček aus Brot hergestellt wurden oder die Schreibmaschine von Pavel Tigrid.

Erwähnt werden muss auch die Ausstellung Laboratoř moci (Labor der Macht), welche sich in den unterirdischen Räumlichkeiten des Denkmals in Vítkov befindet. Diese Räumlichkeiten wurden in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts als Hinterland errichtet, um sich um den mumifizierten Körper von Klement Gottwald kümmern zu können.

Das Nationaldenkmal in Vítkov ist auch deswegen ein bemerkenswertes Bauwerk, da es sich bei der Jan- Žižka-Reiterstatue um die drittgrößte Reiterstatue weltweit handelt. Die Statue hat ein Gewicht von 16,5 Tonnen, ist 12 Meter hoch und besteht aus 120 Bronzeteilen sowie fast 5000 Schrauben. Am 14. Juli 1950 - dem Jahrestag der Schlacht in Vítkov - wurde sie feierlich enthüllt.

Nationaldenkmal in Vítkov

 

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